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Ikebana

Ikebana ist die japanische Kunst des Blumen-Steckens. Ursprünglich als Ergänzung zur Teezeremonie gedacht, hat es sich mittlerweile als unabhängige, eigene Kunstform entwickelt. Im Ikebana geht es nicht nur darum, Blumen in einer Vase anzuordnen, sondern es ist vielmehr eine disziplinierte Kunstform, in welcher das Arrangement den lebendigen Tanz zwischen Natur und Mensch verkörpert. Diese Disziplin ist von einer Philosophie der starken Naturverbundenheit geprägt.

Wie in allen anderen Künsten, gibt es im Ikebana gewisse Konstruktions-Regeln, innerhalb derer sich der künstlerische Ausdruck bewegt. Als Material werden Zweige, Blätter, Gräser und Blüten verwendet. Die Schönheit der Gestecke resultiert aus einem ausgewogenen Verhältnis der Farbkombinationen, der natürlichen Formen, der eleganten Linien und der verborgenen Bedeutung, die in der Gesamtform des Gestecks angelegt ist. Ikebana ist daher viel mehr als eine einfache Blumendekoration.

1982 gründete Chögyam Trungpa, von seiner eigenen Ausbildung und seiner Vision gleichermaßen inspiriert, eine neue Schule des Ikebana. In der Kalapa Ikebana Schule wird die Praxis der Blumensteckkunst angeboten, oft in enger Zusammenarbeit mit Meistern anderer Ikebana Schulen.

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