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Stufen auf dem Pfad

Der grundlegende buddhistische Pfad, wie er von Sakyong Mipham Rinpoche gelehrt wird, fängt mit Shamatha-Übung an. Er schließt Oryoki-Praxis (eine kontemplative Form des Essens aus der klösterlichen Zen Tradition), Kontemplationen über Bodhichitta und Lojong (Geistestraining in der Tradition des Mahayana) ein und wird durch die Vajrayana-Übermittlung, die vorbereitenden Übungen (Ngöndro) sowie fortgeschrittenere Übungen des Vajrayana vervollständigt.

Neue Schüler

Meditation ist das Herzstück von Buddhismus und Shambhala-Tradition. Neue Schüler erhalten eine Einführung in die Grundlagen der buddhistischen Lehre und die Shamatha/ Vipashyana Meditationsübung. Die Einführung in die Meditation ist für den persönlichen Pfad sehr wichtig und sollte immer von einem dafür autorisierten Anleiter gegeben werden. Es wird nicht nur eine Technik vermittelt, welche man ebenso gut in einem Buch nachlesen könnte, sondern diese Einführung ist Ausdruck der ununterbrochenen mündlichen Überlieferungslinie, die bis in die Zeit des Buddha zurückgeht und in der die Lehren vom Lehrer auf den Schüler übertragen werden. Einmal mit der Meditation vertraut, wählt man sich die Wochenendprogramme, fortlaufenden Kurse oder Klausuren selbst aus. Es besteht die Möglichkeit sich eine(n) persönlichen MeditationsanleiterIn zu wählen. Als „neue Schüler“ können auch diejenigen gelten, die ihre bereits bestehende spirituelle Praxis einer anderen Tradition durch Sitzmeditation bereichern wollen, Menschen die verschiedene spirituelle Traditionen miteinander vergleichen wollen, Jugendliche deren Eltern Buddhisten sind und Praktizierende. die bereits einen buddhistischen Pfad gewählt haben und jetzt die Shambhala Lehren entdecken möchten.

Praxis und Studium vertiefen

Entschließt man sich tiefer auf den spirituellen Weg einzulassen, gibt es einige empfehlenswerte Schritte. Um die tägliche Meditation im Sitzen zu intensivieren, sollte man bei sich zu Hause einen Schrein aufbauen. Übung und Studium können regelmäßig und gezielt stattfinden, etwa auch in Form von intensiven Wochen– oder Monatsprogrammen.

  • Das Zufluchtsgelübde ist der Zeitpunkt, an dem man sich öffentlich dem buddhistischen Pfad und somit auch zur eigenen Meditationsübung verpflichtet. Es ist Ausdruck davon, dass wir mit buddhistischen Lehrern, den Lehren bzw. arbeiten wollen und uns mit deren Tradition und der Gemeinschaft der Übenden verbinden wollen.
  • Das Bodhisattva Gelübde ist die Verpflichtung, das Wohl anderer Menschen vor unser eigenes zu stellen und dafür zu wirken. Durch die Paramita- und Bodhichitta-Übung bemühen wir uns, wahre Freundlichkeit und echtes Mitgefühl zu entwickeln und ein tieferes Verständnis der Mahayana-Lehren zu erlangen. In Verbindung damit erhalten wir eine Unterweisung in der Tonglen-Übung, der Übung des „Gebens und Nehmens“ und wir arbeiten im Lojong mit den Merksätzen der Kadampa-Tradition, um unseren Geist und unser Herz weiter zu entwickeln.

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